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Swiss Personalized Health Network: Auf dem Weg zur personalisierten Medizin in der Schweiz

Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW)

Bessere Heilungschancen, weniger Nebenwirkungen, massgeschneiderte Behandlungen. Das verspricht die personalisierte Medizin. Damit dies klappt, müssen Gesundheitsdaten zwischen Forschung und Klinik fliessen und genutzt werden. Seit 2017 entwickelt das Swiss Personalized Health Network (SPHN) die Grundlagen dafür. Wir haben den Aufbau des Netzwerkes in der ersten Phase begleitet.
 

Eine nationale Infrastruktur für die Forschung

Personalisierte Medizin ist ein neuer Ansatz in der Medizin. Dabei werden die individuellen Gegebenheiten einer Person berücksichtigt, um eine präzisere, individuellere und wirksamere Medizin zu betreiben: Grosse Mengen an Daten zum genetischen Profil, Lebensstil und aus der Umwelt eines Menschen können dank neuer Erkenntnisse aus Biowissenschaften und Informationstechnologie analysiert und für Prävention und Behandlung genutzt werden.

Damit dies gelingt, müssen neue Methoden und Prozesse entwickelt sowie entsprechende Infrastrukturen aufgebaut werden. Das ist ein komplexes Vorhaben, weil viele Akteure involviert sind und bestehende Prozesse und Infrastrukturen neu gedacht werden müssen: Wie können lokale und regionale Informationssysteme harmonisiert und der sinnvolle Datenaustausch schweizweit ermöglicht werden? Wie kann die Sicherheit von Patientendaten gewährleistet werden?

Die Herausforderung: Neuland mit vielen Akteuren

Das bisher grösste Vorhaben in der Schweiz wurde im Jahr 2016 durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bei der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) in Auftrag gegeben: das Swiss Personalized Health Network (SPHN). Die SPHN-Initiative sah sich von Beginn weg mit grossen Herausforderungen konfrontiert:
 

  • Die grosse Zahl von akademischen und klinischen Partnern, die ins Netzwerk einzubinden sind.
  • Die unterschiedlichen Interessen und Kulturen dieser Partner.
  • Die unterschiedlichen Vorstellungen, was personalisierte Medizin ist und wie die Forschung dazu entwickelt werden müsste.
  • Die Vielfalt an Gesundheitsdaten in unterschiedlichen Daten und die Vielfalt der IT-Systeme.
Acteurs initiaux de l’initiative SPHN

Quelle: www.sphn.ch

Unsere Lösung: Hilfe beim Ramp-Up

advocacy unterstützte den Vorstand und das Generalsekretariat der SAMW in der Aufbauphase. Dabei galt es insbesondere die Organisationsstruktur zu definieren, die Reglemente und die Governance zu verfassen sowie die Steuerungs-, Exekutiv- und Konsultativorgane der SPHN personell zu besetzen und zu konstituieren. Hier konnte advocacy sein Netzwerk und seine Erfahrungen im Umgang mit akademischen Grossprojekten einbringen. advocacy konnte zudem als externe Beraterin Interessenskonflikte antizipieren, ansprechen und vermittelnd lösen.

Quelle: www.sphn.ch

Wissensgebiet

Life Science

Die Schweiz verfügt über eine beinahe einzigartige Dichte an Life Science-Unternehmen: Weit über 1000 Firmen und Hochschulen von internationalem Renommee sind in diesem Bereich tätig. Sie alle sind angewiesen auf Fachleute, die nicht nur etwas von Naturwissenschaften, sondern auch von Public Relations verstehen.

Arbeiten: Weitere Projekte:
  • Der gespiegelte Mensch, Life Sciences Zurich
  • Nationales Forschungsprogramm «Stammzellen und regenerative Medizin» (NFP 63), Schweizerischer Nationalfonds
  • Biopolis (Pavillon an der Expo.02), Novartis
  • Life Sciences Cluster Region Basel, Handelskammer beider Basel

Leistungen

Beratung, Strategie, Konzept

Verzwickte Situationen, viele Beteiligte, unklare Kompetenzverteilung? Gemeinsam mit Ihnen analysieren wir die Situation und suchen Lösungen für die vorhandenen Probleme, kommunikativen Engpässe oder Missverständnisse. Wir erstellen je nach Bedürfnis ein Kommunikations- oder Strategiekonzept, in dem wir Ziele, Zielgruppen, Botschaften, Strategien und Massnahmen festhalten. 

Arbeiten: Weitere Projekte:
  • BAG Symposium «Ein Jahr Humanforschungsgesetz», Bundesamt für Gesundheit
  • Reorganisation Kommunikation, Teamentwicklung, Sozialversicherungsanstalt SVA Zürich
  • Zweite Chance auf eine erste Ausbildung, Stanley Thomas Johnson Stiftung
  • Aufbau Kommunikation Bereich Forschungsförderung, AXA Stiftung für Prävention
  • Konzept Forschung, Entwicklung und Innovation, Krebsliga Schweiz
  • Life Sciences Cluster Region Basel, Handelskammer beider Basel

Prozessbegleitung

Ein gutes Strategiepapier ist nutzlos, wenn es danach in der Schublade verschwindet. Strategien und Prozesse zu planen und umzusetzen, ist eine Herausforderung und erfordert neben Know-how auch viel Ausdauer und Fingerspitzengefühl. Wir unterstützen Sie sowohl in der Strategieentwicklung als auch im Change Management, konzipieren mit Ihnen einzelne Prozessschritte und stehen Ihnen bei der Umsetzung als externe Beobachter beratend, moderierend und vorausschauend zur Seite.

Arbeiten: Weitere Projekte:
  • Reorganisation Kommunikation, Teamentwicklung, Sozialversicherungsanstalt SVA Zürich
  • Strategie 2020 bis 2025, Fonds für Verkehrssicherheit FVS
  • Kampagne «Ja zur Fortpflanzungsmedizin», Schweizerische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin
  • Aufbau Kommunikation Bereich Forschungsförderung, AXA Stiftung für Prävention
  • Verkehrspräventionskampagne für weniger Tempo auf den Strassen: «Slow down. Take it easy», Schweizerischer Versicherungsverband
  • Massnahmenplan NCD-Strategie, Bundesamt für Gesundheit