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Ausstellung zu einem kontroversen Thema

Schweizerischer Nationalfonds

Wie etwas zeigen, das von Auge unsichtbar ist? Wie mit beschränktem Budget viele Leute erreichen? Wie Sponsoren für ein kontroverses Thema gewinnen? Diese Fragen stellten sich uns bei der Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung, die sich dem Thema Stammzellen und regenerative Medizin widmete.

Wir alle sind aus einer Stammzelle entstanden. Und jeder erwachsene Mensch wäre ohne Stammzellen innerhalb von Wochen tot. Die Fähigkeiten dieser Zellen sind enorm: Minute für Minute produzieren sie in unserem Körper etwa 300 Millionen neue Zellen. Und erneuern so stetig unseren Körper. Aber wie die Fähigkeiten dieser erstaunlichen Zellen in eine Ausstellung verpacken?

Aufgabe: Hemmschwelle senken für ein komplexes Thema

In der Konzeptphase wurden verschiedene Lösungen für diese Frage entwickelt: Die Ausstellung hat in ihrer Erscheinung einen künstlerischen, ästhethischen Anspruch, um die Hemmschwelle für den Eintritt zu senken. Die Ausstellung baut Mythen und Geschichten ein, um zu zeigen, dass sich Menschen schon seit Hunderten von Jahren mit Unsterblichkeit und entsprechenden Wünschen und Ängsten auseinandersetzen. Sie setzt auf das etablierte Netzwerk der Museen, um mit kleinem Budget möglichst viele Besucher zu erreichen. Mit einem klaren Konzept gelingt es, Sponsoren zu gewinnen. 

«Die Feedbacks zur Ausstellung sind sehr positiv. Die Leute finden die Ausstellung elegant und instruktiv.» Carolina Liebling, Vizedirektorin, Musée de la main, Lausanne

Erfolgreich in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland

Die Ausstellung wurde bislang in Lausanne, Zürich, Luzern und Wien ausgestellt und erreichte in dieser Zeit etwa 70 000 Besucherinnen und Besucher. Sie wurde im Jahre 2015 auf die Shortlist des Prix Expo gewählt.

Die Ausstellung «Stammzellen – Ursprung des Lebens» ist ein Projekt des Nationalen Forschungsprogrammes NFP 63 Stammzellen und regenerative Medizin. Das NFP 63 hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur die Forschung voranzutreiben, sondern auch die Öffentlichkeit über die Fortschritte der Forschung zu informieren. 

Wissensgebiet

Life Science

Die Schweiz verfügt über eine beinahe einzigartige Dichte an Life Science-Unternehmen: Weit über 1000 Firmen und Hochschulen von internationalem Renommee sind in diesem Bereich tätig. Sie alle sind angewiesen auf Fachleute, die nicht nur etwas von Naturwissenschaften, sondern auch von Public Relations verstehen.

Weitere Projekte:
  • Der gespiegelte Mensch, Life Sciences Zurich
  • Nationales Forschungsprogramm «Stammzellen und regenerative Medizin» (NFP 63), Schweizerischer Nationalfonds
  • Biopolis (Pavillon an der Expo.02), Novartis
  • Life Sciences Cluster Region Basel, Handelskammer beider Basel

Leistungen

Ausstellungen

Ausstellungen können das Publikum nicht nur visuell, sondern auch emotional, sinnlich und taktil für ein Thema begeistern. Wir verfassen gemeinsam mit Ihnen ein Konzept für die geplante Ausstellung, begleiten die Gestaltung und übernehmen die Textredaktion. Nach Wunsch begleitet Sie unser Team von der ersten Idee über die Umsetzung bis hin zur Vernissage. Bei der Ausstellungsgestaltung arbeiten wir mit erfahrenen Szenografen, Ausstellungsbauern, Grafikern etc. zusammen. Wir stellen für Ihr Projekt das ideale Team zusammen.

Weitere Projekte:
  • 2 Grad – Das Wetter, der Mensch und sein Klima, Stiftung Mercator
  • Jugend – die beste Generation, infoklick.ch
  • Der gespiegelte Mensch, Life Sciences Zurich
  • Familien – Alles bleibt, wie es nie war, Schweizerischer Nationalfonds
  • Biopolis (Pavillon an der Expo.02), Novartis

Wissenstransfer

Forschende haben je nach Disziplin eine eigene Sprache – diese wird nicht von allen verstanden. Wir helfen dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse und Prozesse so zu kommunizieren, dass ihre Anspruchsgruppen sie verstehen und sich davon begeistern lassen. Gemeinsam mit Ihnen planen und koordinieren wir den gezielten Wissenstransfer und übernehmen die Wissenschaftskommunikation. Wir finden passende Gefässe und Kanäle für ihre wissenschaftlichen Neuigkeiten: Zum Beispiel eine Broschüre, Reportage oder Ausstellung und kennen auch die entsprechenden Medien. 

Weitere Projekte:
  • Nationales Forschungsprogramm «Neue Urbane Qualität» (NFP 65), Schweizerischer Nationalfonds
  • Nationales Forschungsprogramm «Lebensende» (NFP 67), Schweizerischer Nationalfonds
  • Nationales Forschungsprogramm «Stammzellen und regenerative Medizin» (NFP 63), Schweizerischer Nationalfonds
  • Nationales Forschungsprogramm «Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit» (NFP 57), Schweizerischer Nationalfonds
  • Nationales Forschungsprogramm «Muskuloskelettale Gesundheit – Chronische Schmerzen» (NFP 53), Schweizerischer Nationalfonds

Medienarbeit

Anliegen und Botschaften so zu kommunizieren, dass sie Resonanz in den Medien finden, ist oft nicht einfach. Mit der richtigen Medienmitteilung und einer guten Unterstützung der Medienschaffenden sorgen wir für Aufmerksamkeit. Unser Team hilft bei der Auswahl der Inhalte, verfasst und redigiert die Texte, stellt einen Medienverteiler zusammen und übernimmt den Versand. Wir organisieren Medienkonferenzen und bieten nebst Medienarbeit auch Krisenkommunikation und Issue Management an.

Arbeiten: Weitere Projekte:
  • Zweite Chance auf eine erste Ausbildung, Stanley Thomas Johnson Stiftung
  • Quartierentwicklung Dreispitz Basel/Münchenstein, Christoph Merian Stiftung
  • Studie zu sexuellem Missbrauch von Kindern, UBS Optimus Foundation