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Umwelt und Raumplanung Umwelt und Raumplanung

Projets urbains – Lebensqualität in Quartieren fördern

Bundesamt für Raumentwicklung

Die Lebensqualität in Quartieren verbessern. Dieses Ziel verfolgte der Bund mit dem Programm «Projets urbains – Gesellschaftliche Integration in Wohngebieten». Unsere Aufgabe: Erfahrungen der ersten elf Gemeinden weiteren Gemeinden und Akteuren auf einfache Art zugänglich zu machen.

In vielen Schweizer Gemeinden besteht Nachholbedarf bezüglich Wohn- und Lebensqualität. Mit dem nationalen Programm «Projets urbains« unterstützte der Bund zwischen 2008 bis 2011 (Phase 1) und 2012 bis 2015 (Phase 2) insgesamt 16 Gemeinden bei ihrer Quartierentwicklung. Ziel der «Projets urbains» war einerseits die Verbesserung der Lebensqualität, andererseits die Förderung der gesellschaftlichen Integration. 

Das Ziel: Erfahrungen teilen

In Phase 1 des Projekts hatten elf Gemeinden Entwicklungsprojekte in den Bereichen Raumplanung, Wohnen, Infrastruktur, Sicherheit, Verkehr sowie Sozial- und Integrationspolitik umgesetzt. Damit auch andere von diesen Erfahrungen profitieren konnten und eigene Projekte anpackten, sollten die «Lessons learned» weiteren Gemeinden und Akteuren zugänglich gemacht werden – insbesondere das Know-how über die komplexen Abläufe eines Quartierentwicklungsprozesses. Doch mit welchen Massnahmen kann das auf nationaler Ebene und in drei Sprachen gelingen?

Der Weg: mündlicher Erfahrungsaustausch und Handfestes

Um die Erfahrungen zugänglich zu machen, haben wir gemeinsam mit der Steuergruppe (bestehend aus sechs Bundesstellen) zwei Massnahmen umgesetzt: Eine Abschlusspublikation sowie eine nationale Tagung. In der dreisprachigen Publikation «Quartiere im Brennpunkt: gemeinsam entwickeln, vielfältig gestalten» wurden einerseits Erfahrungen aus einzelnen Projekten vorgestellt, andererseits wurden konkrete Bausteine der Quartierentwicklung erläutert – Wohnumfeld, Partizipation, Integration etc. 

An der nationalen Tagung «Für mehr sozialen Kitt in urbanen Wohngebieten», die am 22. Januar 2013 in Olten stattfand, wurden in Plenumsreferaten verschiedene Aspekte sowie Erfolge und Stolpersteine der Quartierentwicklung aufgezeigt. In den am Nachmittag stattfindenden «Schauplätzen» konnten sich die Gemeinden und die über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleineren Gruppen zu spezifischen Fragen der Quartierentwicklung austauschen. 

Auf diese pragmatische und praxisnahe Weise gelang es, die Erfahrungen Einzelner für alle Interessierten nutzbar zu machen.

Wissensgebiet

Umwelt und Raumplanung

Damit die Bevölkerung weiterhin ihre Beiträge für die Umwelt leistet, braucht es gezielte Information und regelmässige Aufklärung. Auch die Raumplanung ist stark gefordert, denn der Lebensraum wird immer knapper und Verdichtung ist das Schlagwort der Stunde. Die Planung auf allen Ebenen ist daher gefordert. Kommunikation kann dabei helfen, die Prozesse zu unterstützen und transparent zu gestalten und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Weitere Projekte:
  • Nationales Forschungsprogramm «Neue Urbane Qualität» (NFP 65), Schweizerischer Nationalfonds
  • Modellvorhaben ARE, Bundesamt für Raumentwicklung
  • Quartierentwicklung Dreispitz Basel/Münchenstein, Christoph Merian Stiftung
  • 2 Grad – Das Wetter, der Mensch und sein Klima, Stiftung Mercator
  • Beratung und Umsetzung Kommunikationsmassnahmen, IG Deponiesicherheit Region Basel

Leistungen

Tagungen

Wir unterstützen Sie bei der Organisation von Veranstaltungen wie Tagungen, Events, Medienkonferenzen, Präsentationen. Wir beraten Sie im Hinblick auf das Programm, bei der Auswahl von Referentinnen und Referenten, unterstützen Sie bei der Organisation und moderieren Ihren Anlass. Nach Bedarf übernehmen wir auch die Koordination vor Ort.

Arbeiten: Weitere Projekte:
  • BAG Symposium «Ein Jahr Humanforschungsgesetz», Bundesamt für Gesundheit
  • Generationenakademie, Migros-Kulturprozent
  • Nationales Forschungsprogramm «Neue Urbane Qualität» (NFP 65), Schweizerischer Nationalfonds
  • Präventionstag der Schweizerischen Privatwirtschaft, Schweizerischer Versicherungsverband

Moderation

Ob Podium, Workshop, World Café, Gruppendiskussion, Strategiesitzung, Tagung oder Mitwirkungsveranstaltung: Mit geeigneten Moderationsmethoden finden wir Antworten auf Fragen. Wir leiten die Gespräche so, dass alle Teilnehmenden zu Wort kommen, ihre Kreativität einbringen und zur Zielerreichung beitragen. Dabei achten wir darauf, dass die Rollen in der Gruppe klar verteilt sind und eine anregende und motivierende Atmosphäre besteht.

Arbeiten: Weitere Projekte:
  • Nationales Forschungsprogramm «Neue Urbane Qualität» (NFP 65), Schweizerischer Nationalfonds
  • Präventionstag der Schweizerischen Privatwirtschaft, Schweizerischer Versicherungsverband
  • Nationales Forschungsprogramm «Lebensende» (NFP 67), Schweizerischer Nationalfonds

Redaktion, Publikation

Eine gute Publikation sagt mehr als tausend Worte; sie wirkt noch, wenn die Worte längst verhallt sind. Dazu braucht es nicht nur ein Konzept und griffige Texte, sondern auch eine fundierte Recherche und eine gute Zusammenarbeit mit Gestaltern und Druckereien. Wir übernehmen für Sie die Redaktion oder auch die gesamte Planung einer Publikation – egal ob es sich um ein Leitbild, eine Imagebroschüre, einen Newsletter, einen Jahresbericht oder ein Porträt handelt.

Weitere Projekte:
  • Scientainment - Mit Wissenschaft zu den Leuten, Gebert Rüf Stiftung
  • Modellvorhaben ARE, Bundesamt für Raumentwicklung
  • Jugendgesundheitsbericht Kanton Basel-Stadt, Gesundheitsdepartement Basel-Stadt
  • Zeitschrift Bâlance, Gesundheitsdepartement Basel-Stadt
  • Quartierentwicklung Dreispitz Basel/Münchenstein, Christoph Merian Stiftung